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La Morandina

Ein steiles Strässchen führt durch Rebberge zum Weingut La Morandina hinauf. Es herrscht vollkommene Stille. Es bleibt auch ruhig, als sich uns Rocky nähert. Der Mischling taugt nicht als Wachhund, dafür für die herbstliche Trüffelsuche. Wer hier mitten in der Natur lebt, kennt Lärm und Hektik nur vom Hörensagen.

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La Morandina

Ein steiles Strässchen führt durch Rebberge zum Weingut La Morandina hinauf. Es herrscht vollkommene Stille. Es bleibt auch ruhig, als sich uns Rocky nähert. Der Mischling taugt nicht als Wachhund, dafür für die herbstliche Trüffelsuche.
Wer hier mitten in der Natur lebt, kennt Lärm und Hektik nur vom Hörensagen.

Gastgeber Giulio Morandina ist die Ruhe in Person. Nicht nur zu Hause, auch an Weinmessen. «Ich kann doch niemanden zu seinem Glück zwingen», sinniert er. Wer seinen Barbera oder Moscato d'Asti nicht kaufen wolle, versäume halt einen Genuss. Ohnehin plädiert Giulio für ein genussreiches, aber stressfreies Leben mit viel Schlaf, gutem Essen und gutem Wein. Für Letzteren ist er berühmt geworden: Morandina ist einer der wenigen Produzenten, dessen Muskateller-Weinberge ausschliesslich innerhalb der klassischen Anbauzone liegen. Die Moscatotrauben gedeihen hier besonders gut. In kühlen August-Nächten entwickeln sich die herrlich frischen, typischen Aromen. Die Verarbeitung der Trauben geschieht direkt vor Ort. Nach einmonatiger Gärung füllt er den Moscato d'Asti ab. Der erfahrene Winzer empfiehlt, seinen Wein innerhalb eines Jahres zu trinken. Mir gefallen die futuristischen Etiketten auf seinen Flaschen. Er gestalte sie während der langen Wintermonate, erklärt er bescheiden. «Picasso der Weinetiketten», notiere ich.

Nördlich der Alpen setzt man Moscato d'Asti oft mit Dessertwein gleich. Dabei eignet er sich auch hervorragend als Apérowein oder zum Zvieri. Wir geniessen ihn im Schatten eines Kirschbaumes zu Nostrano-Salami und frischem Holzofenbrot. Schon die moscatotypische Farbe suggeriert Leichtigkeit. Das feine Perlen der Kohlensäure wirkt belebend, die dezente Süsse frisch. Und bei bloss 5,5 Grad Alkoholgehalt ist das Risiko einer nachmittäglichen Schlagseite sehr gering.

«Seit über 500 Jahren lebt unsere Familie in dieser Gegend.»

Giulio Morando, Winzer

 

Vor dem Nachtessen demonstriert Giulios Mutter mit grossem Einsatz, wie man mit Mehl aus der Steinmühle, frischen Eiern und einer altertümlichen Maschine Tagliatelle herstellt. Reto und Gianni Vergani versuchen sich als Pastamacher, doch die Maschine beginnt fürchterlich zu quietschen. Kein Problem, Mama Morandina schmiert die Teigwalze mit etwas Olivenöl. Giulio schenkt derweil seinen köstlichen Varmat 2007 aus, ein im Barrique ausgebauter Barbera d'Asti. Das Dialektwort Varmat bezeichnet das «Tal der Verrückten», in dem Morandinas Barbera wächst. Verrückt ist, was dann folgt: Der Gastgeber öffnet immer neue Flaschen, irgendwann stehen 15 Spitzenweine auf dem Tisch. Meine restliche Erinnerung an diesen gemütlichen Abend unter Freunden hat sich bedauerlicherweise im Weindunst aufgelöst …

Text: Damian Zingg | Quelle: Vergani Magazin 5

 

 

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